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Corporate News | Positive Entwicklung setzt sich im dritten Quartal 2019 fort

  • Umsatzerlöse steigen in den ersten 9 Monaten 2019 um 6 % auf EUR 64,1 Mio. (9M/2018: EUR 60,5 Mio.)
  • Deutlicher EBIT-Anstieg um 33 % auf EUR 3,2 Mio. (9M/2018: EUR 2,4 Mio.)
  • Konzernergebnis erhöht sich um 20 % auf EUR 2,4 Mio. (9M/2018: EUR 2,0 Mio.)
  • Auftragseingang plus 9 % auf EUR 72,0 Mio. (9M/2018: EUR 65,7 Mio.)
  • Auftragsbestand zum 30.09.2019 bei EUR 22,8 Mio. (30.09.2018: EUR 16,3 Mio.)
  • Prognose 2019 bestätigt: Jahresumsatz von EUR 88 Mio. bei einem EBIT von EUR 4 Mio. erwartet

Haar, 15. November 2019: Die Softing AG (ISIN: DE0005178008, Prime Standard) gab heute die Geschäftszahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2019 bekannt. Dabei hat sich der positive Trend des ersten Halbjahres im Zeitraum Juli bis September 2019 fortgesetzt, entsprechend liegen alle wesentlichen Kenngrößen deutlich über den Werten der ersten neun Monate 2018. Der Konzernumsatz erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2019 um rund 6 % auf EUR 64,1 Mio. gegenüber EUR 60,5 Mio. im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang legte in einem schwachen konjunkturellen Umfeld sogar um nahezu 9 % auf EUR 72 Mio. zu (9M/2018: EUR 65,7 Mio.).

Auch im dritten Quartal trug ein verbesserter Produktmix zu einer überproportionalen Ergebnissteigerung bei. Während sich das EBITDA in den ersten neun Monaten um rund 48 % auf EUR 8,9 Mio. (9M/2018: EUR 6,0 Mio.) erhöhte, stieg das EBIT um rund 33 % auf EUR 3,2 Mio. (9M/2018: EUR 2,4 Mio.). Entsprechend verbesserte sich das Konzernergebnis um 20 % auf EUR 2,4 Mio. gegenüber EUR 2,0 Mio. in den ersten neun Monaten 2018. Zum Stichtag 30.09.2019 verfügte die Softing AG über liquide Mittel in Höhe von EUR 15,0 Mio. (30.09.2018: EUR 9,7 Mio.) und ist damit für ein organisches Wachstum gut durchfinanziert.

Trotz eines rauen wirtschaftlichen Umfelds lieferte das Segment Industrial einen starken Beitrag ab und bewies damit erneut seine Führungsrolle im Konzern. In den ersten neun Monaten des Jahres stieg der Segmentumsatz um 11,3 % auf EUR 42,3 Mio. (9M/2018: EUR 38 Mio.). Wesentliche Beiträge kamen dabei sowohl von den Tochtergesellschaften in den USA als auch aus Europa. Die Übernahme sämtlicher Produkte der US-amerikanischen Phoenix Digital Corporation (PDC) ist eine ausgezeichnete Ergänzung des Softing-Portfolios von hochwertigen Kommunikationslösungen im Segment Industrial. Dies ist eine weitere Stärkung von Softing bei IIoT-Lösungen im oberen Leistungssegment und eröffnet gleichzeitig neue Märkte. Der Vorstand erwartet aus dieser Übernahme in den kommenden Jahren zusätzliche Umsätze von bis zu drei Millionen EUR jährlich. Auch das Asien-Geschäft sowie die noch junge Tochter in China konnten Zuwächse verbuchen. Neben dem Umsatz gilt dies auch für die Vorbereitung neuer Geschäfte. Dies verspricht eine gesunde Basis für 2020 und die Folgejahre.

Eine vielversprechende Entwicklung zeigt auch das Segment Automotive. Dieses konnte entgegen dem Branchentrend im Umsatz um 12,8 % auf EUR 14,8 Mio. (9M/2018: EUR 13,1 Mio.) wachsen. Das EBIT verbesserte sich auf EUR 0,1 Mio. (9M/2018: EUR -0,3 Mio.). Diese Ergebnissteigerung ist auch deshalb besonders beachtlich, da das Ergebnis der ersten neun Monate 2019 noch von zukunftsgerichteten Investitionen für die im Aufbau befindliche Tochter GlobalmatiX im Volumen von mehr als 1 Mio. EUR belastet war. Dies ist ein Resultat der Investitionen im klassischen Geschäft mit Software für die On- und Offbord-Diagnose. Hier entwickelt Softing in erster Linie Software-Werkzeuge, die seinen Kunden in einer Zeit fundamentaler Umbrüche verteilte Entwicklungsarbeiten und dynamische Diagnosestrukturen bieten, wie sie etwa bei der Entwicklung technischer Grundlagen für das teilautonome Fahren benötigt werden.

Die im Segment Automotive eingegliederte GlobalmatiX AG leistet derzeit den Anlauf des Geschäfts mit ihrem ersten Großkunden. Hierzu werden bestehende Kundenanforderungen abgearbeitet und ergänzende Anforderungen hinzugefügt. Ein Großteil der Investitionen geht in den Aufbau eines Teams und der entsprechenden Werkzeuge, die weitgehend automatisiert die Daten für neue oder vom Hersteller modifizierte Fahrzeuge erfassen. Aufgrund der für das Jahr 2020 geplanten Skalierung durch den Anschluss von zehntausenden Fahrzeugen ist dies für eine effektive und effiziente Leistungserbringung unerlässlich. Gleichzeitig finden in einer umfassenden Marketing- und Vertriebsoffensive eine Vielzahl von Kontakten zu Entscheidern mit Herstellern und großen Flottenbetreibern statt. Die bisherigen Rückmeldungen sind außerordentlich ermutigend.

Im Segment IT Networks sind die Umsätze noch vom Abbau des margenarmen Distributionsgeschäfts betroffen, die trotz einer Ausweitung des Geschäfts mit Eigenprodukten noch nicht vollständig kompensiert werden konnten. Dies führte in den ersten neun Monaten 2019 zu einem Umsatzrückgang um gut 2 Mio. EUR auf nunmehr 7 Mio. EUR. In Kombination mit hohen und nur teilweise aktivierten Entwicklungsaufwendungen belastet dies auch das Konzern-EBIT mit EUR -0,7 Mio. Mit dem neuentwickelten NetXpert steht der leistungsfähigste Qualifizierer der Branche zum Vertrieb im umsatzstarken vierten Quartal 2019 zur Verfügung. Die ursprünglich ebenfalls für diesen Zeitraum erwartete neue Produktlinie der Verifizierer wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2020 fertiggestellt werden. Damit wird IT Networks seinen Kunden in 2020 eine komplett neue, eigenentwickelte Familie modernster Verifizierer anbieten können, die bisher zugekaufte Geräte ersetzen und die Ertragskraft von IT Networks in den kommenden Jahren deutlich erhöhen wird.

Prognose 2019 bestätigt

Dr. Wolfgang Trier, Vorstandsvorsitzender der Softing AG: „Die Ertragszahlen entsprechen noch nicht unseren mittelfristigen Zielen, bewegen sich aber trotz des anspruchsvollen Umfelds in die avisierte Richtung. Die Strategie international aufgestellt zu sein, Produkte und Services auf dem neuesten technologischen Stand zu halten und langfristige Kundenbeziehungen einzugehen, bewährt sich und gleicht lokale Rückgänge aus. In Summe freuen wir uns, trotz des sehr herausfordernden konjunkturellen Umfelds die Konzernprognose bestätigen zu können. Wir erwarten einen Jahresumsatz von EUR 88 Mio. bei einem Ergebnis (EBIT) von EUR 4 Mio.“

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